Leistung
Psychoanalyse
Der von Sigmund Freud geprägte Begriff der Psychoanalyse ist die von ihm begründete und entwickelte Wissenschaft von den unbewußten Vorgängen im Seelenleben. Als Behandlungsmethode soll sie dem Patienten helfen nach unbewußten Motiven zu suchen und diese anzuerkennen, wie auch abgewiesene Anteile seines Selbst wieder in sich aufzunehmen. Insofern geht es der Psychoanalyse um eine Befreiung von verinnerlichten Überzeugungen, die Ursachen für psychische Störungen und damit verbundene Symptome sind.
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
Die Prinzipien der Behandlung tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie entwickelten sich vor allem aus der psychoanalytischen Praxis. Es wird angenommen, dass die Erkrankung auf einem unbewussten inneren Konflikt beruht, der durch negative oder unangenehme Erfahrungen oder Erlebnisse in der individuellen Geschichte/Kindheit entstanden ist. Dieser Konflikt soll mit Hilfe des Psychotherapeuten bewusst gemacht werden. Im Zentrum der tiefenpsychologisch fundierten Behandlung stehen die aktuelle psychischen Konflikte. Von ihnen ausgehend werden vor allem unbewusste Motive bzw. der zentrale Beziehungskonflikt bearbeitet, die das Problem für den Patienten unlösbar gemacht haben bzw. die Krankheit bedingt haben. Das Vorgehen des Therapeuten ist aktiver und stärker intervenierend als bei der klassischen Psychoanalyse. Die Therapie findet im Sitzen statt, Therapeut und Patient sind dabei einander zugewandt.
Gruppenpsychotherapie
Wir werden in die Gruppe der Familie hineingeboren und erleben in ihr, wie diese Gruppe mit Emotionen umgeht. Im Laufe des Lebens sind wir dann Teil vieler Gruppen, mit deren Hilfe sich durch Beziehungen und Bindungen unsere Persönlichkeit entwickelt. In einer Gruppentherapie können deshalb auch heilsame Veränderungen entstehen, indem Konflikte sichtbar und dann gelöst werden.
Rahmenbedingungen
Eine Gruppe besteht aus bis zu neun Teilnehmern. Die Treffen der Gruppe finden einmal in der Woche zu einem Termin von 100 Minuten statt. Es ist wichtig, regelmäßig an den Gruppensitzungen teilzunehmen, da ansonsten der eigene Erarbeitungsprozess oder der der Anderen gestört wird. Für alle in den Gruppen Anwesenden besteht Schweigepflicht. Private Treffen außerhalb der Gruppe sind untersagt.
In meiner Praxis biete ich tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie an.
EMDR
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) wurde von Dr. Francine Shapiro (USA) zur Behandlung von Traumafolgestörungen entwickelt. Belastende Erinnerungen werden mit dieser Methode durch bilaterale Stimulation im Nachhinein vom Patienten verarbeitet. Durch z. B. Augenbewegungen wird das Gehirn unterstützt, seine eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren, was zur Verarbeitung der belastenden Erinnerungen führt.
Die Behandlung sollte von qualifizierten Ärzt:innen und Psycholog:innen durchgeführt werden, damit das Trauma und alle damit einhergehenden Symptome fachlich fundiert aufgearbeitet werden können.
Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie hat im Jahr 2006 EMDR als Methode zur Behandlung der Posttraumatischen Belastungsstörung anerkannt. EMDR wird bei Erwachsenen von gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie Berufsgenossenschaften in Deutschland bezahlt.
Reha-Nachsorge Psy-RENA
Die 25 wöchentlichen Gesprächstermine finden in einer geschlossenen oder halb-offenen Gruppe mit 8 bis 10 Teilnehmern innerhalb von 12 Monaten statt. Eine Gruppeneinheit dauert 90 Minuten. Zusätzlich finden ein Aufnahme- und ein Abschlussgespräch als Einzelgespräch statt. Bei Bedarf werden ergänzend zu den Gruppengesprächen vernetzende bzw. koordinierende Tätigkeiten in einem Umfang von bis 5 Einheiten zu je 20 Minuten erbracht (z. B. ein Angehörigengespräch, ein Gespräch mit dem Reha-Fachberater oder dem Betriebsarzt).
Zumeist werden die Patienten von der Reha-Einrichtung auf das Nachsorgeangebot aufmerksam gemacht und noch während der Reha bei der Suche nach einem Nachsorgeanbieter in Wohnortnähe unterstützt. Nach telefonischer Zusage kann die Reha-Einrichtung den Antrag auf Kostenzusage bei der DRV stellen.
Die Reha-Nachsorge muss innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung der Reha beginnen.
Nachfolgend sehen Sie die Verfügbarkeit von Plätzen in meinen Gruppen. Sie können sich über diesen Link auch gleich elektronisch über die Seite www.psyrena.de registrieren.




